KI verändert Führung – nicht irgendwann, sondern jetzt

22. September 2026

Viele Unternehmen beschäftigen sich gerade intensiv mit KI. Mit Tools. Mit Use Cases. Mit Automatisierung. Mit Produktivität.

Das ist notwendig. Aber möglicherweise nicht die wichtigste Frage.

Denn KI verändert zunehmend auch die Arbeit von Führungskräften selbst.

Was delegiere ich künftig an ein KI-System?

Welche Ergebnisse muss ich selbst noch beurteilen können?

Wo schafft KI tatsächlich bessere Arbeit – und wo nur mehr Geschwindigkeit?

Was geschieht mit unserer eigenen Kompetenz, wenn wir Denken zunehmend an Systeme delegieren?

Und wer trägt Verantwortung, wenn Entscheidungen immer stärker durch KI vorbereitet werden?

Führungskräfte müssen deshalb nicht zu KI-Technikern werden. Aber sie müssen verstehen, was KI kann, wo ihre Grenzen liegen und welche Auswirkungen ihr Einsatz auf Menschen, Zusammenarbeit und Organisation hat.
Denn technologische Entlastung kann einen Preis haben. Wer alles formulieren lässt, trainiert möglicherweise weniger das eigene Denken. Wer sich jede Entscheidung vorbereiten lässt, hinterfragt irgendwann weniger. Wer KI-Ergebnisse nicht beurteilen kann, wird abhängig von einem System, dessen Qualität er selbst nicht einschätzen kann.

Deshalb besteht KI-Kompetenz nicht darin, möglichst viele Tools einzusetzen. Sie besteht darin, bewusst entscheiden zu können, wann KI eingesetzt werden sollte – und wann nicht.

Vielleicht lautet die entscheidende Führungsfrage nicht: «Welche KI sollen wir einsetzen?» Sondern: «Wie müssen wir führen, wenn KI selbstverständlich zur Arbeit gehört?»

 

Die St.Gallen Consulting Group vertieft diese Fragestellungen zudem in vier unterschiedlichen KI-Impulstagen – vom persönlichen KI-Einsatz über die organisatorische KI-Fitness bis zur Führung von Mensch-KI-Systemen.

Informationen zu den KI-Impulstagen